GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Thu, 27 Feb 2020 02:25:36 +0100 Thu, 27 Feb 2020 02:25:36 +0100 TYPO3 EXT:news news-226 Wed, 08 Jan 2020 18:20:00 +0100 Stammtisch für Grundschulen https://www.gew-buedingen.de/home/details/226-stammtisch-fuer-grundschulen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f76ee2ba3d20d7c8e6b4b43a8dc39524 mit Susanne Hoeth im kleinen Clubraum BGH Nidda 12. März 2020 | 19 Uhr Stammtisch für Grundschulen

In lockerer Atmosphäre sprechen wir gemeinsam mit Susanne Hoeth, die GEW-Spitzenkandidatin für den Hauptpersonalrat, über die Lage und aktuellen Themen in den Grundschulen.

Alle Interessierte sind recht herzlich eingeladen.

Termin:

13. März 2020 um 19 Uhr im

Bürgerhaus Nidda, Kleiner Saal, Hinter dem Brauhaus 15, 63667 Nidda

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Aktuelles
news-231 Wed, 08 Jan 2020 18:00:00 +0100 Stammtisch für weiterführende Schulen https://www.gew-buedingen.de/home/details/231-stammtisch-fuer-weiterfuehrende-schulen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=550d30df8719abbcbbd72665c6feee92 mit Peter Zeichner in der Pizzeria Roberta, Am Marktplatz, Ortenberg 13. Februar 2020 | 19 Uhr Stammtisch für weiterführende Schulen

In lockerer Atmosphäre sprechen wir gemeinsam mit Peter Zeichner, dem GEW-Spitzenkandidaten für den Hauptpersonalrat, über die Lage und aktuellen Themen in den weiterführenden Schulen.

Alle Interessierte sind recht herzlich eingeladen.

Termin:

13. Februar 2020 um 19 Uhr im

Ortenberger Hof, In den St. Wendelsgärten 9 - 13, 63683 Ortenberg

 

 

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Aktuelles
news-228 Wed, 13 Nov 2019 09:13:00 +0100 Aktion A13 in Nidda https://www.gew-buedingen.de/home/details/228-aktion-a13-in-nidda/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6d3382a2dcab3cbb7e4594f7a29c2b81 Mittwoch, 13. November 2019 Fotos: Ingrid Haesler

Aktion A13 in Nidda

Mit Trommeln und Percussion machte der GEW Kreisverband Büdingen lautstark auf die ungerechte Bezahlung für Grundschullehrer*innen am 13. November 2019 auf dem Marktplatz in Nidda aufmerksam. Es beteiligten sich ca. 30 Grundschullehrer*innen sowie weitere Unterstützer*innen, auch aus den KVs Friedberg und Hochtaunuskreis.

Noch immer hängt das Land Hessen ihre Beschäftigten an den Grundschulen finanziell ab, während bereits sieben Bundesländer die Grundschulgehälter auf A 13 hochgestuft haben. Trotz fehlender Lehrkräfte in den Grundschulen ist kein Einsehen in der Landespolitik erkennbar, die hoch anspruchsvolle und aufreibende Arbeit an den Grundschulen entsprechend aufzuwerten und wertzuschätzen.

Die GEW wird nicht müde werden, an diesem Thema dran zu bleiben!

 

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news-225 Tue, 28 May 2019 14:35:00 +0200 Rückwirkende Auszahlung der Tariferhöhung 2019 https://www.gew-buedingen.de/home/details/225-rueckwirkende-auszahlung-der-tariferhoehung-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4a79552e1b49a9e96ac13d08f4085967 Auskunft des Innenministeriums: Mit Juli-Bezügen ausgezahlt Hinweis für Beamt_innnen Mit dem Tarifabschluss 2019 zum TV-Hessen Ende März haben das Land Hessen und die Gewerkschaften eine rückwirkende Entgelterhöhung zum 1. März 2019 um 3,0 Prozent (bzw. um 4,5% in der Stufe 1 in allen Entgeltgruppen), mindestens um 100 Euro monatlich vereinbart.

Nach Auskunft des Innenministeriums wird die Entgelterhöhung rückwirkend mit den Juli-Bezügen zur Auszahlung gebracht. Sofern bis zu diesem Zeitpunkt  die redaktionellen Tarifverträge noch nicht unterschrieben sein sollten, erfolgt die Auszahlung mit dem Hinweis „unter Vorbehalt“ in der Bezügeabrechnung.

Das Gesetzgebungsverfahren zu einer zeitgleichen und systemkonformen Anhebung der Besoldung für die Beamtinnen und Beamten sowie der Versorgungsbezüge soll nach Angaben der Landesregierung nach Möglichkeit noch vor der Sommerpause abgeschlossen sein. Soweit das gelingt, wäre eine rückwirkende Auszahlung der Besoldungserhöhung ebenfalls Ende Juli möglich.

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news-224 Fri, 24 May 2019 11:02:02 +0200 Ehrung https://www.gew-buedingen.de/home/details/224-ehrung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0724df7ca6e2224f6aa008377366c4d8 langjähriger Mitglieder Am 20. März.2019 ehrten wir langjährige Mitglieder.

Die Personen auf dem Bild von links nach rechts sind: Michael Siebert, Heidi Wallenfels, Ingrid Tschirner, Willi Herkert, Elke Drechsler, Ingrid Haesler, Kurt Brauer, Monika Brauer, Gunter Schmidt, Ingrid Remmers.

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news-227 Wed, 08 May 2019 11:05:00 +0200 Besoldungsanpassung für hessische Beamtinnen und Beamte https://www.gew-buedingen.de/home/details/227-besoldungsanpassung-fuer-hessische-beamtinnen-und-beamte/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5e58f3b0b6d7b3a5d3395cf266a5ea60 GEW Hessen begrüßt Gesetzentwurf Am 14. Mai 2019 haben die Fraktionen des schwarz-grünen Regierungslagers einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Besoldung und Versorgung für die Beamtinnen und Beamten in Hessen in den Landtag eingebracht. Dadurch wird die Zusage des hessischen Innenministers in der Tarifrunde 2019 für die Angestellten des Landes vom 29. März 2019 eingelöst, das Tarifergebnis „zeitgleich und systemgerecht“ auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen.

Der Gesetzentwurf sieht für diese sowie die Versorgungsempfängerinnen und -empfänger eine Bezügesteigerung rückwirkend zum 1. März 2019 um 3,2 Prozent, zum 1. Februar 2020 um abermals 3,2 Prozent und zum 1. Januar 2021 um 1,4 Prozent vor. Die Erhöhung 2021 gilt laut Tarifeinigung für 9 Monate. Über eine weitere Einkommensentwicklung ab 1. Oktober 2021 wäre in der nächsten Tarif- und Besoldungsrunde zu verhandeln.

Für die Tarifbeschäftigten wurde im März auch ein Mindesterhöhungsbetrag festgelegt. Aufgrund der Rechtsprechung ist die Übertragung eines tariflichen Mindestbetrages auf die Besoldung nicht mehr möglich, daher wächst stattdessen die Besoldung entsprechend des tariflich vereinbarten Gesamtvolumens bei der Einkommensentwicklung. Maike Wiedwald, Vorsitzende der GEW Hessen, erklärte dazu heute in Frankfurt: „Der Gesetzentwurf entspricht der Zusage in der Tarifeinigung.  Auch wir erachten den Besoldungszuwachs in Höhe des tariflich vereinbarten Gesamtvolumens als gute und angemessene Lösung, die Übertragung systemgerecht zu gestalten. Diesmal erfolgt die Bezügesteigerung – anders als allzu oft in der Vergangenheit – auch zum selben Zeitpunkt. Insofern begrüßen wir den Gesetzentwurf ausdrücklich.“

Trotzdem seien zwei wichtige besoldungsrechtliche Probleme, so Wiedwald weiter, mit dem Gesetzentwurf noch nicht gelöst. „Mit der Nullrunde 2015, der völlig unzureichenden Besoldungserhöhung 2016 und der hohen Wochenarbeitszeit von 41 Stunden hat sich Hessen mit diesen Alleingängen im Bundesländervergleich der Arbeitsbedingungen weit nach hinten katapultiert. Da fast alle Bundesländer das Tarifergebnis auf die Beamtinnen und Beamten 2019 bis 2021 entsprechend übertragen, ändert sich an dieser Situation nichts. Die hessischen Arbeitsbedingungen bleiben vor allem für Fachkräfte vergleichsweise unattraktiv“, bemängelte die GEW Vorsitzende. In diesem Zusammenhang könne auf Rheinland-Pfalz verwiesen werden, das über die Übertragung des Tarifergebnisses hinaus zusätzliche Besoldungssteigerungen angekündigt habe, um die deutliche Abkopplung der Besoldung von der Tarifentwicklung in der Vergangenheit teilweise wieder wett zu machen.

Zudem packe der Gesetzentwurf die Gleichstellung der Grundschullehrkräfte mit den anderen Lehrämtern (Anhebung der Besoldung nach A 13) nicht an. „Zuletzt hat im März 2019 Bremen die Einführung von A 13 für Grundschullehrkräfte angekündigt. Der Handlungsdruck für Hessen wird immer größer, wenn der Kultusminister nichts bei dem ausgeprägten Mangel an voll ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern im Grundschulbereich tun will“, so Wiedwald abschließend.

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news-221 Wed, 28 Jun 2017 12:13:00 +0200 Mitgliederversammlung 2019 https://www.gew-buedingen.de/home/details/221-mitgliederversammlung-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5c11c1c77e029991961a64ea40acfeb7 Bericht von Vortrag und Diskussion Ein Vortrag mit anschließender Diskussion über die derzeitige Hessische Schulpolitik stand im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Büdinger Kreisverbandes der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Als prominenten Gastredner hatte das GEW-Vorstandsteam den SPD-Landtagsabgeordneten Christoph Degen gewinnen können. Dieser sah als Oppositionspolitiker erwartungsgemäß zahlreiche dringend zu behebende bildungspolitische Baustellen und mangelnden Realitätsbezug der derzeitigen schwarz-grünen Kultuspolitik.

Degen, selbst Förderschullehrer, sieht zwar auch einige „Lichtblicke“, jedoch laufe die Landesregierung durch die zögerliche Umsetzung ihrer Beschlüsse stets den aktuellen Problemlagen hinterher. Das Grundproblem sei stets das Gleiche: Die Bedingungen vor Ort verschärften sich schneller als die Angleichung der Zahlen umgesetzt werden könnten. Die gewünschten Effekte verpufften dadurch. Häufige Schulbesuche maßgeblicher Politiker und Gespräche mit allen Mitgliedern der Schulgemeinden könnten nach Dafürhalten von Degen dazu beitragen, den Realitätsbezug zu erhöhen.

So sei beispielsweise die Lehrerversorgung auf den ersten Blick „ganz nett“. Betrachte man sich jedoch die gestiegenen Anforderungen an den Lehrerberuf etwa in Bezug auf sprachliche Probleme, Digitalisierung, Verhaltensauffälligkeiten oder Mobbing müsse man die vorliegenden Zahlen als nicht mehr ausreichend bezeichnen. Der jeweilige schulische Einzelfall werde durch den Gesamtumfang der Stellenerhöhungen ohnehin nicht berücksichtigt.

Der Lehrergesundheit sei die sich kontinuierlich steigernde Arbeitsbelastung mit Sicherheit nicht zuträglich. Das zuständige Ministerium könne noch nicht einmal Auskunft über den Krankenstand der gesamten hessischen Pädagogen erteilen. Obwohl auf Schulamtsebene diesbezüglich ständig Daten erhoben würden, sei man in Wiesbaden nicht in der Lage diese statistisch zusammen zu führen. Die Überlastungsanzeigen zahlreicher Kolleginnen und Kollegen wertet Degen als „Ausdruck der Verzweiflung“. Der Sozialdemokrat kann dafür bei der Landesregierung indes „kein Verständnis erkennen“. Den zuständigen Ressortchef bezeichnete Degen in dieser Hinsicht als „Minister Ahnungslos“.

Wertschätzung zeige sich auch durch eine faire Entlohnung. Zwar wolle die Hessische Landesregierung als einziges Nichtmitglied der Tarifgemeinschaft der Länder prüfen, ob die jüngst beschlossenen Ergebnisse der Tarifkommission übernommen werden könnten. Und auch die Anhebung der Besoldung aller Grundschullehrkräfte auf A13 könne man sich durchaus vorstellen. Allerdings nur, falls alle Bundesländer dies so umsetzen würden, sieht Degen eine deutliche Einschränkung des Veränderungswillens beim CDU-geführten Innenministerium. Auf 70 Millionen pro Jahr beziffert der Sozialdemokrat die dafür entstehenden Mehrkosten für den Landeshaushalt.

Auch der sich immer deutlicher abzeichnende Lehrermangel wurde angesprochen. Wenn man, so Degen, die Unterrichtsabdeckung schon nicht mehr ohne Quereinsteiger leisten könne, benötige man für diesen Personenkreis wenigstens eine spürbare Qualifizierungsoffensive. Dazu müsse die staatliche Lehrerfortbildung deutlich stärker in den Fokus gerückt werden.

Das Thema Zustand von Schulgebäuden sei zwar Kreissache, aber besonders im Hinblick auf die Herausforderungen durch den Bedarf an Ganztagsangeboten und insbesondere zur Umsetzung der Inklusionsbemühungen könne man das Land auch hier nicht aus der Verantwortung entlassen.

Ohnehin sei die Aufgabe der Inklusion beim derzeitigen Mangel an Förderschullehrkräften eines der drängendsten Probleme. Bei dieser These war sich Degen mit der Mehrheit der anwesenden Gewerkschaftler einig. Ziel müsse sein, „an allen Regelschulen Inklusion zu ermöglichen“. Dabei sei unbedingt darauf zu achten, dass die Förderschullehrer ins bestehende Kollegium integriert werden müssten. Parallelsysteme erschwerten eine gute Kommunikation und seien daher abzulehnen. Die Übernahme von Verantwortlichkeiten müsse eindeutig geregelt sein. Gerade Schüler mit Inklusionsbedarf benötigten eine klare Zuordnung ihrer Bezugspersonen.

Einige Grundschullehrkräfte schilderten ihre Empfindungen, zunehmend Tätigkeiten aus dem Bereich Schulsozialarbeit übernehmen zu müssen. Eine Kollegin brachte es auf den Punkt: „Ich hätte es früher nie für möglich gehalten, dass ich es jemals mit derart vielen gesellschaftlich verursachten Verhaltensauffälligkeiten zu tun haben würde.“ Was in den zurückliegenden Jahren Einzelfälle gewesen seien, könne man heute bei etwa einem Viertel aller Kinder feststellen.

Man könne, auch darin war sich die Mehrheit der Anwesenden einig, den Eindruck gewinnen, die Landesregierung wolle die schulische Inklusion „bewusst an die Wand fahren“. Christoph Degen, selbst seit 17 Jahren GEW-Mitglied, brachte diese These in Verbindung mit der grundsätzlichen Schulformfrage. Gelungene Inklusion könne dazu führen, dass ausnahmslos alle Schülerinnen und Schüler an wohnortnahen Schulen unterrichtet werden könnten. Ein gegliedertes Schulsystem, wie von der CDU nach wie vor favorisiert, werde damit unter Umständen stärker zur Diskussion gestellt.

Abschließend ging der sozialdemokratische Bildungspolitiker auf die aktuelle „Fridays for Future“ -Protestbewegung von Schülern zum Schutz der Umwelt ein. In einer offensichtlich schwieriger werdenden Welt werde die Erlangung politischer Handlungskompetenz immer wichtiger. Er jedenfalls sei auf der Seite der jungen Menschen. „Demokratiestärkung muss heutzutage überall, gerade aber auch in Haupt- und Realschulen stattfinden.“

Darüber hinaus seien nicht nur ein theorielastiges Abitur mit anschließendem akademischen Studium anzustrebende Ziele, sondern handlungsorientierte Fächer wie Arbeitslehre sollten auch an Gymnasien wieder unterrichtet werden, um damit Berufsorientierung zu fördern und das System der dualen Ausbildung zu stärken.

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